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GUYS & |||||

GEFANGEN.

Kennt ihr das Gefühl zu ersticken? In einer gewissen Situation im Leben. Es geht weder rückwärts, noch voran. Einen Schritt nach vorne und zwei Schritte zurück. Man bewegt sich immer auf der selben Stelle.

Und ich fühle mich Gefangen. Gefangen in meiner jetzigen Situation. Gefangen in meinem jetzigen Leben. Ein Gefängnis mit undurchdringlichen Mauern. Und ich bewege mich auf der Stelle. Nicht vorwärts, nicht zurück. Ich will weg. Das alles hinter mir lassen. Für einige Stunden vergessen, ausblenden, reicht nicht. Ich will weg. Am besten sofort meine Koffer packen und zum Flughafen fahren. Ein Ticket kaufen, egal wohin. Einfach nur weg. Wegrennen. Ich bin feige, oder nicht? Nur Angsthasen rennen weg. Sie verstecken sich, und wiegen sich in Sicherheit, bis der Fuchs kommt. Und der Fuchs zerfleischt den Hasen. Also ist auch wegrennen keine gute Idee. Bleibt nur noch hierbleiben und abwarten. Warten bis die Türen aufgeschlossen werden. Warten bis man raus darf. Warten bis man wieder laufen kann, rennen kann. Und zwar nicht davon, sondern einfach rennen. Um den Kopf frei zu kriegen. Um sich für einen kurzen Augenblick um nichts und niemanden Gedanken machen zu müssen, sondern einfach den Wind in den Haaren und auf der Haut zu spüren. Den das ist Freiheit. Und diese Freiheit findest du auch hier. Ohne wegzurennen.

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GOLDENE RISSE

Der Erste, den ich liebte. Der Erste, der mich verliess.

„Wollen wir es morgen machen?“ – A

„Ja“ – Ich

Es ist Mittwochabend und du bist auf dem Weg zu mir. Du kommst früher, schreibst du mir. Und ich freue mich. Erwarte dich. Rechne damit, dass wir es wieder hinbiegen können. Aber du bist entschlossen. Du bleibst kaum 8 Minuten. Dann gehst du wieder. Nicht für heute, oder bis morgen. Sondern für immer. Aus meinem Haus. Aus meiner Welt. Und irgendwann auch aus meinem Herzen.

Seit Sonntag hat sich etwas verändert. Seit es dir klar wurde.

Du sitzt neben mir und ich frage leise ,kommst du zu mir?`. Und du überhörst es. Absichtlich. Du hast mich verstanden. Ich weiss es, und du weisst es. Und mir steigen Tränen in die Augen. Ich unterdrücke das Weinen. Wir schauen weiter fern. Ruhig und leise. Und ich schau dich an. Immer und immer wieder schaue ich dich an. Ich denke du weisst es. Du fühlst meine Blicke auf dir, und vermeidest mich anzusehen. Absichtlich.
Kurze Zeit später bringst du mich nach Hause. Smalltalk im Auto. Und ich will es sagen. Darüber sprechen. Aber ich bringe es nicht übers Herz. Weil es schmerzt. Jetzt schon.
Ich verabschiede mich mit einem Kuss, bleibe kurz sitzen, schau dir in die Augen und vor die Tränen kommen, küsse ich dich nochmals energisch und steige schnell aus dem Auto. Schon bevor ich die erste Stufe der Treppe erreiche, kommen die Tränen. Du weisst es. Ich weiss es. An diesem Abend weine ich, ganz alleine. Ich schreibe dir und du antwortest, nach mehreren Stunden erst, wir sollten darüber reden. Und ich weine wieder und schlafe irgendwann ein. Und am nächsten Tag frage ich dich, ob du heute Abend vorbeikommen willst – aber du sagst du willst eine weitere Nacht darüber schlafen. Und ich weine wieder und schlafe irgendwann ein. Und dann ist Mittwoch und du fragst, ob wir heute reden wollen. Ich sage ja. Und freue mich auf dich.

Und dann ist Mittwochabend, du bist bei mir, in meinem Zimmer. Smalltalk. Du schaust dich auf meinem Schreibtisch um, lenkst dich ab, bereitest dich vor. Dann legst du dich vor mir auf mein Bett. Und ich fange an. Und du sagst nur, es bringt nix. Meine Wangen werden ganz warm und mein Blick verschwimmt. Ich dachte, wir können es klären. Aber dem ist nicht so. War nicht so. Du beendest es. Du trennst dich von mir. Wirfst Ballast vom Boot. Hauptsache du gehst nicht unter. Rette dich selbst.
Du bleibst kalt, zeigst null Emotionen. Und es schmerzt in meiner Brust. Ich sage dir, du darfst jetzt gehen, und du gehst. Null Emotionen.

Und ich weine. Komme klar. Und weine dann wieder. Akzeptiere und verstehe. Und im selben Augenblick kommen wieder die Tränen. Habe keine Kontrolle mehr. Meine Fassade bröckelt. Aber ich bau sie wieder auf. Fülle die Risse auf und lache. Solange, bis jemand fragt, wie es mir geht. Dann bröckelt die Fassade wieder. Die Risse reissen auf.
Aber ich fülle sie immer wieder. Dieses mal mit Gold. Sodass man sie sieht. Jeder soll sie sehen, denn sie sind jetzt ein Teil von mir. Wir werden zu einer Geschichte. Unsere Geschichte. Vergangenheit. Aber die Risse bleiben sichtbar und gehören nun zu mir. Zu meiner Geschichte. Zur Geschichte meines Lebens.

– J –

 

Phillip Dittberner – jede Nacht

Avicii – Without you

 

EISKALT.

2.Januar 2017. Das neue Jahr hat begonnen. Gerade hat es angefangen zu schneien. Kein Schneeregen. Keine kleinen Schneeflocken. Sondern grosse, dicke Flocken. Wunderschön. Weiterlesen „EISKALT.“

THE WORST NIGHT-OUT EVER

Die erste Nacht, in der mir ein Mann wichtiger war, als meine Freundinnen.
Die erste Nacht, in der ich mich selbst belügte und es wirklich glaubte.
Die erste Nacht. in der ich vor einem Mann an einer Party heulte.
Die erste Nacht, in der ich jemanden betrog.
Die erste Nacht, in der ich Gefühle zeigte und zurückgewiesen wurde. Weiterlesen „THE WORST NIGHT-OUT EVER“

DEINE KLEINE WELT

Manchmal muss man vorgeschriebene Wege verlassen. Neue Wege entdecken. Trampelpfade gehen, die nur wenige vor einem gegangen sind, und nur wenige nach einem gehen werden. Seine Fesseln lösen. Alles, was einen noch hier hält. Weiterlesen „DEINE KLEINE WELT“

IS LOVE A MYTH?

Die Wahre Liebe. Happy Ends. Das ist das, was man uns täglich vor Augen hält. In Filmen, Serien, Werbungen, Medien, Magazinen. Unser grösstes Bestreben sollte es sein, diese wahre, echte, grosse Liebe zu finden. Den Seelenverwandten. Die bessere Hälfte. Das Ying zu deinem Yang. Dein Ein und Alles. Weiterlesen „IS LOVE A MYTH?“

DON`T WANNA HEAR IT

„Es bringt ja sowieso nix, du lässt niemand an dich ran…also nicht körperlich sondern seelisch, gefühlsmässig…ich kann machen, was ich will, du wirst es nie zulassen..“ – Gesendet 04:26

Ich schliesse die Augen.
Muss die Tränen zurückhalten.
Klappt nicht.
Wie nach einem harten Schlag ins Gesicht.
Keine Gefühle zeigen.
Kein Schmerz.
Stark bleiben.
Für alle Anderen.
Aber vorallem für sich selbst. Weiterlesen „DON`T WANNA HEAR IT“

THE CANCER

Den Krebs lernte ich, ganz klischeehaft, an einer Bar kennen. Meine Schwester liess mich kurz alleine. Mich und mein guter Freund GinCitro. Der Krebs sprach mich an. Wir kamen ins Gespräch. Weiterlesen „THE CANCER“

WHAT GUYS DO IF THEY LIKE YOU

1. Er fragt nach deiner Nummer
Und zwar am besten direkt nach dem ihr euch kennengelernt habt. Wen er unsicher ist, aber trotzdem Interesse hat, wird er dich auf Facebook anfragen. Weiterlesen „WHAT GUYS DO IF THEY LIKE YOU“

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